Entgrenzte Arbeit - Entgrenzte Familie
Neue Formen der praktischen Auseinandersetzung
mit dem Spannungsfeld von Arbeit und Familie
Dr. Michaela Schier, Deutsches Jugendinstitut DJI
Dr. Karin Jurczyk, DJI (Projektleitung)
Prof. Dr. Andreas Lange; DJI
Dipl. Soz. Peggy Szymenderski, TU Chemnitz, Industrie- und Techniksoziologie
Prof. Dr. G. Günter Voß, TU Chemnitz (Projektleitung)
Finanzierung und Laufzeit
2006 - 2008, Kooperation Deutsches Jugendinstitut (Abteilung Familie und Familienpolitik) und TU Chemnitz (Industrie- und Techniksoziologie)
Finanzierung: Hans Böckler StiftungFragestellung
Eine postindustrielle Gesellschaft ist, wegen der Anforderung an die Subjekte ihre Kompetenzen und ihr Arbeitsvermögen im gesamten Lebenslauf zu entfalten, in besonderer Weise existenziell auf anspruchsvolle familiale Leistungen angewiesen. Umgekehrt liefert der Erwerbsbereich wichtige materielle und ideelle Ressourcen für die familiale Lebensführung.
Verglichen mit der Familie der 1950er/60er Jahre zeigen sich jedoch heute grundlegende Veränderungen in der Form von Familie, deren Innenleben und der familialen Alltagsgestaltung.
Diese Entgrenzung von Familie lässt sich in folgende vier Dimensionen unterscheiden:- Die strukturell-morphologische Dimension: Die Haushalts- und Familienformen sind heute sehr vielfältig und von einer hohen Dynamik geprägt. Familiale Lebensführungen sind damit kontingent. Veränderungen in der Familiensituation bringen die Notwendigkeit mit sich, die familiale Lebensführung permanent neu zu gestalten.
- Die Gender-Dimension: Beobachtbar ist eine steigende Erwerbsbeteiligung von Müttern, sowie ein – zumindest gewünschtes – stärkeres Engagement von Vätern in der Sorgearbeit.
- Die kommunikativ-interaktive Dimension: Familien werden aufgrund der Veränderungen im Geschlechterverhältnis und im Generationenverhältnis immer stärker zu Orten der Aushandlung von unterschiedlichen Motivlagen und Bedürfnissen.
- Die sachlich-inhaltliche Dimension: Aufgrund der vielfältigen Außenbeziehungen zu ausdifferenzierten Teilsystemen von der Wirtschaft bis hin zum Bildungssystem und den individuellen Interessen der Familienmitglieder wird familiale Lebensführung zu einer anspruchsvollen Gestaltungsleistung. Unter anderem müssen die auseinanderstrebenden individuellen „Zeitpfade“ der Familienmitglieder zusammengefügt werden.
In ihrem Zusammenwirken führen die hier analytisch unterschiedenen Dimensionen der Entgrenzung von Familie zu einem komplexen und anforderungsreichen Familienalltag. Familie ist heute demnach etwas, was nicht fraglos vorhanden ist, sondern beständig neu hergestellt und gepflegt werden muss.Parallel zur Entgrenzung von Familie vollziehen sich einschneidende Umwälzungen in der Art des Wirtschaftens und Arbeitens. Auch bei der Entgrenzung von Erwerbsarbeit lassen sich mehrere Dimensionen unterscheiden:
- Erwerbsarbeit wird zeitlich flexibler, unregelmäßiger und unsteter. Das gilt für die Arbeitszeit im Tages- und Wochenverlauf wie für die lebenszeitliche Verteilung von Arbeit.
- Erwerbsarbeit löst sich tendenziell auch von der Bindung an bestimmte Orte des Arbeitens. Gleichzeitig sind die Anforderungen an die Mobilität der Arbeitskräfte gestiegen.
- Erwerbsarbeit wird intensiver und subjektiver zugleich: Intensivierung meint, dass zur Erbringung der Arbeitsleistung in vielen Branchen und Berufen eine stärkere Mobilisierung mentaler, emotionaler und körperlicher Ressourcen notwendig wird. Subjektivierung heißt, dass Betriebe verstärkt die persönlichen Potenziale der Mitarbeiter/innen über die engere Fachqualifikation hinaus als Quelle der wirtschaftlichen Produktivität erkannt haben.
- Erwerbsarbeit wird zu einem knappen Gut: Aufgrund von Technisierung, Informatisierung und Vermarktlichung wird bezahlte Erwerbsarbeit nicht mehr selbstverständlich auf dem Arbeitsmarkt nachgefragt. Das heißt, dass vielfältige Anstrengungen von den Erwerbstätigen nicht nur in der Erwerbsarbeit selbst geleistet werden müssen, sondern auch im Vorfeld, zu deren kontinuierlicher Pflege und Weiterentwicklung.
Welche Konsequenzen hat dieser zweifache Umbruchprozess für die Familien einerseits und für die Arbeitswelt andererseits?
Da die Familie und der Erwerbsbereich derzeit starken endogenen Wandlungsprozessen unterworfen sind, steht auch ihr gegenseitiges Verhältnis zur Disposition, das unter industriellen Verhältnissen als relativ stabil galt. Heute muss im Lebensverlauf permanent neu eine Balance von Arbeit und Familie hergestellt werden.
Zielsetzung
Das Projekt nimmt dieses neue Spannungsfeld in den Blick. Es geht um die Frage nach den Wechselwirkungen und Interferenzen zwischen einer immer mehr auf Dynamik, Flexibilität und Mobilität ("Entgrenzung") setzenden Wirtschaft auf der einen und familialen Lebensformen, die zwar auch in Veränderung begriffen, dennoch aber auf eine gewisse Verlässlichkeit und Stabilität angewiesen sind, auf der anderen Seite. Die Zukunftsfähigkeit von Familie und, da sie zentraler Ort der Reproduktion der nächsten Generation ist, auch von Gesellschaft, hängt zu wesentlichen Anteilen davon ab, ob und wie diese Herausforderung angemessen gemeistert wird. Noch ist wenig bekannt wie Familien mit den neuen Bedingungen im Erwerbsbereich und in den Familien selbst umgehen, welche innovativen Praktiken sie entwickeln und wie sie mit Überforderungen fertig werden, aber auch wo die Grenzen von Praktiken und Ressourcen der Familien liegen. Es werden daher neue Belastungen, aber auch neue Gestaltungsmöglichkeiten der Verknüpfung von Erwerbsarbeit und Familie für beide Geschlechter identifiziert. Dabei geht es insbesondere um die praktischen Gestaltungsleistungen familialer Lebensführung.
Zentrale Fragen sind:
- Welche Wirkung haben entgrenzte Beschäftigungsverhältnisse auf den Alltag sowie auf die Zukunftsfähigkeit von Familie als Bereich von Emotionen, Fürsorge und Reproduktion?
- Welche Wirkung haben die Pluralisierung von Familienformen und die entgrenzte familiale Lebensführung für das Erbringen von aktuellen Arbeitsleistungen sowie für die Nachhaltigkeit des zukünftigen Arbeitsvermögens?
- Welche Praktiken entwickeln Beschäftigte im Umgang mit Entgrenzung?
- Welche Ressourcen sind für die Etablierung eines subjektiv befriedigenden Alltagslebens notwendig?
Integriert in diese Fragen ist die Betrachtung der Geschlechterverhältnisse. Im Hinblick auf die politische Gestaltung eines nachhaltig tragfähigen Verhältnisses von Erwerbs- und Familienleben ist schließlich von Interesse, welche Anforderungen die betroffenen Frauen und Männer in Bezug auf die Unterstützung von Familien sowie die Gestaltung von Arbeit an politische und gesellschaftliche Akteure formulieren. Aus diesem Profil heraus sollen konkrete politische und praktische Unterstützungsbedarfe abgeleitet werden.
Konzeption
Das Projekt stützt sich für die Erfassung der Wechselwirkungen zwischen Familie und entgrenzter Erwerbsarbeit zum einen auf das Konzept der alltäglichen Lebensführung. Das Augenmerk liegt auf Formen und Strategien des Umgangs mit den Alltagsanforderungen. Das Konzept alltägliche Lebensführung ist offen für differentielle Lebensgestaltungen. Es ermöglicht eine systematische Erfassung des gemeinsamen Familienalltags in seiner inneren Logik und nimmt die Verschränkung individueller Handlungen und gesellschaftlicher Strukturen in den Blick.
Zum zweiten ermöglicht das Konzept der Entgrenzung – verstanden als heuristisches Denkinstrument – zentrale Entwicklungen in der Gesellschaft und in der Arbeitswelt in ihrer Bedeutung für die Familie auf der Makro-, Meso- und Mikroebene zu erfassen. Auf der letztgenannten Ebene, die hier im Mittelpunkt des Forschungsinteresses steht, bedeutet Entgrenzung von Arbeit eine völlig neue Qualität von Anforderungen an eine "selbstorganisierte" Gestaltung der erforderlichen Aktivitäten. Dies betrifft nicht zuletzt das hier besonders interessierende Verhältnis von Erwerbstätigkeit und Privatleben, das infolgedessen eine sukzessive Auflösung der bisher typischen starren Trennung erfährt und nun verstärkt individuell bzw. in privaten Lebensformen definiert und organisiert werden muss. Hintergrund ist die These, dass wir in einer Phase forcierter Modernisierung leben, in der die Widersprüche der Moderne aufbrechen.Vorgehensweise
Die Fragestellungen des Projektes wurden am Beispiel von zwei unterschiedlich strukturierten Berufsfeldern – dem Einzelhandel und der Film- und Fernsehproduktion – untersucht. Beide Branchen repräsentieren wichtige, jedoch unterschiedliche aktuelle Neuformierungen von Erwerbsarbeit. Die Medienwirtschaft insgesamt steht paradigmatisch für die Entgrenzung von „Arbeit und Leben“ und für die zukünftige Organisation von Arbeit. Die weniger spektakuläre Handelsbranche unterliegt ebenfalls intensiven Veränderungen der Unternehmens- und Arbeitsorganisation (bspw. die Entstehung neuer Betriebstypen und die Zunahme von Minijobs).
Im Verlauf des ersten Halbjahres 2006 wurden mittels narrativ fundierter, leitfadengestützter Interviews insgesamt 62 Beschäftigte mit Kindern plus 14 Partner/innen in Leipzig und München befragt, die auf verschiedenen Hierarchieebenen tätig sind. Die befragten Familien verfügen über eine unterschiedliche Ressourcenausstattung. Im Kern der Interviews standen die alltägliche Praxis der familialen Lebensführung und die Verarbeitung der entgrenzten Arbeitsbedingungen in den Familien. Besonderes Augenmerk wurde nicht nur auf die zeitliche Dimension, sondern insbesondere auch auf die emotionale und räumliche Dimension der Alltagsgestaltung gelegt.
ErgebnisseBisher sind eine Vielzahl von theoretisch-konzeptionell angelegten Fachveröffentlichungen erschienen (siehe Publikationen), die im weiteren Verlauf durch Veröffentlichungen zu den empirischen Ergebnissen des Projektes ergänzt werden.
Im Januar 2007 präsentierten die Projektbearbeiterinnen in einem Statement zum Entwurf des sächsischen Ladenschlussgesetzes im Rahmen einer Öffentlichen Anhörung im Sächsischen Landtag (Ausschuss für Wirtschaft, Verkehr und Arbeit) erste Ergebnisse zu den Auswirkungen der Arbeitsbedingungen auf den familialen Alltag von Beschäftigten im Einzelhandel und die zu befürchtenden Belastungen durch eine unbedachte Erweiterung der Ladenöffnungszeiten. Sie wiesen auf wichtige, bisher wenig beachtete Regelungs- und Handlungsbedarfe hin. Die bisher vorliegenden Ergebnisse werden darüber hinaus laufend in Vorträgen bei unterschiedlichen Veranstaltern aus dem Bereich von Unternehmen, Gewerkschaften, Bildungseinrichtungen und Kirchen zur Diskussion gestellt.
Im Herbst 2007 ist ein Workshop mit Vertreter/innen von Gewerkschaften, Unternehmen und Wissenschaft zum Austausch über die praktische Transferrelevanz der Projektergebnisse geplant. Die endgültigen Ergebnisse der Untersuchung werden im Winter 2008 vorliegen.
Die bisherigen Ergebnisse zeigen, dass sich die Verhältnisse verkomplizieren. Erwerbstätige Eltern sind heute, damit konfrontiert, mit Veränderungsprozessen in der Erwerbsarbeit und der Familie umzugehen. Damit stehen sie vor der Anforderung sowohl spezifische neue Belastungskonstellationen (z.B. Synchronisationsprobleme, abnehmende räumliche Kopräsenz im familialen Alltag, Zeitstress und Zeitnot, steigende psychische und körperliche Belastungen) zu bewältigen als auch neue Entlastungs- und Gestaltungspotenziale zu nutzen. Will man das heutige Spannungsfeld von Arbeit und Familie verstehen und nachhaltige Politik für erwerbstätige Eltern und Familien betreiben, dann reicht es nicht aus, nur auf den Erwerbsbereich und auf belastende Aspekte des doppelten Wandels zu schauen, denn die Veränderungen in beiden Bereichen und deren doppelten Wirkungen sind auf unterschiedliche Weise eng verzahnt. Wir vermuten, dass sich hier abhängig von Rahmenbedingungen und vorhandenen Ressourcen spezifische Erschwernis- und Erleichterungseffekte erkennen lassen.
Die Ergebnisse der Studie bieten Hinweise auf eine breite Palette von praxis- und politikrelevanten Handlungsfeldern zur Verbesserung einer nachhaltigen Verknüpfung von Familie und Erwerbsarbeit.
Veröffentlichungen
Jurczyk, Karin (2004): Familie in einer neuen Erwerbswelt. Herausforderungen für eine nachhaltige Familienpolitik. In: Eidgenössische Koordinationskommission für Familienfragen (Hrsg.): Zeit für Familien. Beiträge zur Vereinbarkeit von Familien- und Erwerbsalltag aus familienpolitischer Sicht. Bern, S. 107-128
Jurczyk, Karin (2005): Familie – Arbeit – Entgrenzung. In: WestEnd, 2 (2), S. 90-99.
Jurczyk, Karin (2005): Work-Life-Balance und geschlechtergerechte Arbeitsteilung. Alte Fragen neu gestellt. In: Seifert, Hartmut (Hrsg.): Flexible Arbeitszeiten in der Arbeitswelt. Frankfurt a.M.: Campus, S. 102-123.
Jurczyk, Karin/Lange, Andreas (2002): Familie und die Vereinbarkeit von Arbeit und Leben. Neue Entwicklungen, alte Konzepte. In: Diskurs, 12 (3), S. 9-16.
Jurczyk, Karin/Lange, Andreas/ Szymenderski, Peggy (2005): Zwiespältige Entgrenzungen: Chancen und Risiken neuer Konstellationen zwischen Familien- und Erwerbstätigkeit. In: Oechsle, Mechthild (Hrsg.): Verlieren wir die Balance? Wiesbaden, S. 13-33.
Jürgens, Kerstin/ Voß, Günter G. (2007). Gesellschaftliche Arbeitsteilung als Leistung der Person. In: Aus Politik und Zeitgeschichte 34/2007, S. 3-9.
Lange, Andreas (2004): Leichter Kapitalismus - Schweres Familienleben? Zum Wechselverhältnis von Arbeit und Familie. In: Aktion Jugendschutz Landesarbeitsstelle Baden-Württemberg (Hrsg.): Von wegen Privatsache ... Erziehungspartnerschaft zwischen Familie und Gesellschaft. Stuttgart, S. 33-48
Lange, Andreas/Szymenderski, Peggy (2004): Auf Spurensuche nach dem »Neuen« in der Gesellschaft. Soziologische Deutungsangebote zu Veränderungen in Wirtschaft, Arbeit und Medien (2. Trendbrief). In: DISKURS, 14 (1), S. 72-82.
Lange, Andreas/Szymenderski, Peggy (2005): Entgrenzung von Wirtschaft und familiale Lebensführung. Ein Beitrag zum Verständnis von Familie heute. In: Schweizerische Zeitschrift für Soziologie, 31 (2), S. 217-239.
Lange, Andreas/Szymenderski, Peggy/Klinkhammer, Nicole (2005): Forcierte Ambivalenzen? Herausforderungen an erwerbstätige Frauen in Zeiten der Entgrenzung und Subjektivierung. In: Nickel, Hildegard Marie (Hrsg.): Subjektivierung von Arbeit – Riskante Chancen. Münster: Westfälisches Dampfboot, S. 115-148.
Pongratz, Hans J./Voß, Günter G. (Hrsg.) (2003): Arbeitskraftunternehmer. Erwerbsorientierungen in entgrenzten Arbeitsformen. Berlin: edition sigma.
Schier, Michaela/Jurczyk, Karin (2007): Familie als Herstellungsleistung in Zeiten der Entgrenzung. In: Aus Politik und Zeitgeschichte, 34/2007, S. 10-17.
Schier, Michaela/Szymenderski, Peggy (2007): Arbeitsbedingungen im Einzelhandel und in der Film- und Fernsehproduktion. Rahmenbedingungen für die familiale Alltagsgestaltung. EntAF – Arbeitspapier, Nr. 1, DJI (Download unter: http://www.dji.de/cgi-bin/projekte/output.php?projekt=359&Jump1=RECHTS&Jump2=L3&EXTRALIT=EntAF-Arbeitspapiere)
Schier, Michaela/Szymenderski, Peggy/Jurczyk, Karin (2007): Eltern in entgrenzter Erwerbsarbeit - differenzierte und flexible Betreuungsbedarfe. Teilergebnisse einer qualitativen Studie im Einzelhandel und in der Film- und Fernsehbranche. EntAF – Arbeitspapier, Nr. 2, DJI (Download unter: http://www.dji.de/cgi-bin/projekte/output.php?projekt=359&Jump1=RECHTS&Jump2=L3&EXTRALIT=EntAF-Arbeitspapiere)
Schier, Michaela/Szymenderski, Peggy: Erwerbsarbeit flexibel und rund um die Uhr – Belastungen und Betreuungsprobleme von Beschäftigten mit Familie im Einzelhandel. In: WSI-Mitteilungen (forthcoming)
Schier, Michaela/von Streit, Anne (2004): Perspektivenwechsel: Die Konzepte „Alltag“ und „Biographie“ zur Analyse von Arbeit in der geographischen Geschlechterforschung. In: Bühler, Elisabeth/Meier Kruker, Verena (Hrsg.): Geschlechterforschung. Neue Impulse für die Geographie. Schriftenreihe Wirtschaftsgeographie und Raumplanung. Zürich, S. 21-42.
Schier, Michaela: Eins plus Eins, das klappt nicht mehr – Zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf? Die Herstellung von Familie in Zeiten der Entgrenzung. In: „Qualitative Forschung“, DJI-Bulletin, Nr. 81 (forthcoming)
Szymenderski, Peggy/Lange, Andreas (2004): "Entgrenzung" von Arbeitszeiten. Ein soziologischer Zugang. In: Gewerkschaftliche Monatshefte, 55 (7-8), S. 459-469.
Voß, Günter G. (1998): Die Entgrenzung von Arbeit und Arbeitskraft. Eine subjektorientierte Interpretation des Wandels der Arbeit. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 31 (3), S. 473-487.
Voß, Günter G./Weiß, Cornelia (2005): Ist der Arbeitskraftunternehmer weiblich? In: Lohr, Karin/Nickel, Maria Hildegard (Hrsg.): Subjektivierung von Arbeit – Riskante Chancen. Münster, S. 65-91.
Links:
- http://www.boeckler.de/pdf/impuls_2007_13_7.pdf
- http://www.dji.de/cgi-bin/projekte/output.php?projekt=773
- http://www.dji.de/cgi-bin/projekte/output.php?projekt=359